16. Oktober 2008...18:00

Stadt Zürich – Grundsatzdebatten und politische Exempel rund um Bauprojekte

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Gleich über drei Referenden zu Bauprojekten haben die Stimmberechtigten der Stadt Zürich am 30. November zu befinden. Alle Vorlagen eignen sich bestens dazu, Grundsatzdebatten auszulösen und politische Exempel zu statuieren.

Der Urnengang über die Villa Winkelwiese ist erst eben über die Bühne und schon stehen drei weitere Bau- und Planungsprojekte auf der Abstimmungsagenda. Am 30. November stimmen die Stadtzürcherinnen und -Zürcher unter anderem über folgende Vorlagen ab:

  • Teilrevision Nutzungsplan, Zonenplanänderung im Bereich Kronenwiese, Zürich-Unterstrass
  • Teilrevision Nutzungsplan, Zonenplanänderung Zollfreilager-Areal Flurstrasse/Rautistrasse, Zürich-Albisrieden
  • Baulinienvorlage Gleisfeld Neufrankengasse

Zu allen drei Projekten wurde von der Grünen Partei bzw. der Alternativen Liste das Referendum ergriffen. Die Wohnungsknappheit, sowie der Erhalt und die Schaffung von günstigem, neuen Wohnraum steht im Mittelpunkt aller drei Projekte.

Der Abstimmungskampf ist lanciert

Bereits seit einigen Monaten aktiv sind die Gegener der neuen Baulinie Neufrankengasse. Ihre Website ist eine beeindruckende Materialsammlung und wird laufend ergänzt. Zu den beiden anderen Vorlagen beschränken sich die Aktivitäten noch auf Stellungnahmen und Parolen der Parteien auf ihren Websites (z.B. SP6; FDP). Deutlich Position bezieht Stadtrat Martin Vollenwyder in seiner aktuellen „Persönlich“ Kolummne.

Aber gerade das Beispiel „Kronenwiese“ zeigt wieviel Stoff vorhanden ist, um in eine Grundatzdiskussion abzugleiten (An der Nutzung des Kronenwiesen-Areals scheiden sich die Geister; NZZ v.4.9.08). Und die Grüne Partei hat auch bereits verlauten lassen, mit dem Referendum gegen die Umzonung des Zollfreilager-Areals ein politisches Exempel statuieren zu wollen (NZZ, v.14.10.08).

Lesen Sie dazu auch: Baulinie Neufrankengasse – Wenn Zukunft zur Gegenwart wird.


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